Aufregung um Einladung von ÖVP-Mandatar Dönmez

07.02.2018 • 21:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Mit der Einladung zu einem umstrittenen, unter anderem von der rechtsextremen Partei Jobbik organisierten Event, hat der ÖVP-Nationalratsmandatar Efgani Dönmez für Diskussionen gesorgt. Heftige Kritik erntete er dafür von den Neos und der SPÖ.

Dönmez hatte einige österreichische Politiker als Keynote-Speaker zu der Diskussionsveranstaltung der „Wage Union“ am 27. März in Wien geladen. Das Schreiben liegt den VN vor. Die „Wage Union“ ist eine Europäische Bürgerinitiative, die sich gegen Lohnungleichheiten zwischen Ost und West und die Abwanderung von Arbeitskräften Richtung Westeuropa einsetzt. Maßgeblich mitgetragen wird sie von Mitgliedern der rechtsextremen ungarischen Partei Jobbik. Teil der Bewegung sind der Jobbik-Politiker Marton Gyöngyösi, der etwa die Offenlegung jüdischer Abstammung ungarischer Abgeordneter forderte, auch der estnische Abgeordnete Jaak Madison, der schon die Wirtschaftspolitik der Nazis lobte oder der lettische Politiker Konstantins Pupurs, der auch Rassentrennung propagiert.