Härtere Regeln für Schulschwänzer

12.02.2018 • 21:11 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Die Regelungen für das Schulschwänzen werden verschärft. Künftig sollen Verfahren schon ab vier Tagen ungerechtfertigten Fernbleibens von der Schule eingeleitet werden, sieht ein von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) vorgelegter Gesetzesentwurf vor. Außerdem wird eine Mindeststrafe von 110 Euro eingeführt, das Verfahren zur Verhängung von Strafen, das derzeit einen fünfteiligen Stufenplan umfasst, wird vereinfacht.

Befürwortet werden die neuen Regeln von der Lehrergewerkschaft. Ex-Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) kritisiert das Vorhaben als einfallslose Strafpädagogik, die besonders sozial schwächere Familien treffen würde.