Rien ne va plus?

26.03.2019 • 18:00 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Nicht die Dauer eines Planungsprozesses ist das entscheidende Kriterium bei der Planung eines Projektes, sondern das Ergebnis der Planung. Und dieses Ergebnis ist beim aktuellen Rhesi-Projekt nicht akzeptabel! Nach der Ausarbeitung von mehreren Planungsvorschlägen – im generellen Projekt als grundsätzlich machbare Lösungen bezeichnez – hat sich vermutlich die für die Projektwahl entscheidende Stelle (Gemeinsame Rheinkommission) von einer die Planung begleitenden ÖKO-Gruppierung (WWF Schweiz), über den Tisch ziehen lassen. Ob auch Vertreter des Landes Vorarlberg und des Kantons St. Gallen bei dieser Entscheidung mitgewirkt haben, ist nicht bekannt. Aber eines ist klar, In dieser Rhesi-Planung findet sich nichts Nachhaltiges (mit Ausnahme der Geschiebeproblematik), und die langfristigen Auswirkungen dieses aktuellen Projektes sind verhängnisvoll und nicht zu verantworten. Deshalb sollte auch jedem bewusst sein, dass dieses Projekt nicht „enkeltauglich“ ist! Vielmehr wird es zur Last und zur Belastung kommender Generationen.

Othmar Amann, Koblach