Keine Anklage gegen Peter Kaiser

19.02.2018 • 21:07 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Klagenfurt Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Kärnten hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft das Verfahren gegen Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) in der Causa „Top Team“ eingestellt. Der Verdacht der Untreue und des Amtsmissbrauchs wurde letztlich verneint, „weil die Beweisergebnisse den Verdacht entkräftet haben“. Das Verfahren ging auf eine 2012 erstattete Anzeige der damals von den Freiheitlichen dominierten Landesregierung zurück. Angeblich sollen mittels falscher Rechnungen an das Land Kärnten öffentliche Gelder an die frühere SPÖ-Partei-Werbeagentur „Top Team“ geflossen sein.

Ganz ausgestanden ist die Sache für Kaiser aber noch nicht. Das Verfahren wegen des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit der Bezahlung eines Inserats aus Landesmitteln  im Jahr 2009 sei noch nicht abgeschlossen. Dabei geht es um 4300 Euro.