Politik in Kürze

Politik / 21.03.2018 • 22:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

33 Todesopfer bei Anschlag in Kabul

kabul Bei einem Selbstmordanschlag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf Neujahrsfestlichkeiten in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens 33 Menschen getötet worden. Das sagte am Mittwoch ein Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahidullah Majroh. Mindestens 65 weitere Menschen seien als verletzt gemeldet worden. Unter den Opfern seien Frauen und Kinder. Der IS reklamierte die Tat über sein Sprachrohr Amak für sich. In der Nachricht heißt es, „ein Selbstmordanschlag mit einer Sprengstoffweste“ habe eine „Ansammlung von Schiiten während ihrer Neujahrsfeier“ getroffen. Afghanistan feiert immer um den 20. März herum Nawruz, den Beginn des neuen Jahres.

 

Sarkozy wird
nun angeklagt

paris Nach zweitägigen Befragungen zu möglichen Wahlkampfspenden aus Libyen hat die französische Justiz ein Strafverfahren gegen den früheren Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy eröffnet. Dem 63-Jährigen werden nach Angaben aus Justizkreisen unter anderem illegale Wahlkampffinanzierung und passive Korruption vorgeworfen, weil er Wahlkampfspenden des früheren libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi angenommen haben soll. Sarkozy war am Dienstag in Polizeigewahrsam genommen und in einer Polizeidienststelle in Nanterre befragt worden. Er habe bei den Vernehmungen erneut seine Unschuld beteuert.

 

Perus Präsident
tritt zurück

lima Perus Staatsoberhaupt Pedro Pablo Kuczynski hat am Mittwoch bei einer TV-Ansprache seinen Rücktritt angekündigt. Damit ist er einem für heute geplanten Amtsenthebungsverfahren wegen des Vorwurfs der Annahme von Schmiergeldern zuvorgekommen. In dieser schwierigen Situation sei sein Rücktritt das Beste für das Land, erklärte der Präsident in einer Rede an die Nation. Ausschlaggebend für den Rücktritt soll die Veröffentlichung von Videos durch Oppositionspolitiker gewesen sein. Sein Amt soll Vizepräsident Martín Vizcarra übernehmen.