Politik in Kürze

27.05.2019 • 20:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Berlusconi wechselt nach Brüssel

rom Italiens viermaliger Premier Silvio Berlusconi zieht als meistgewählter italienischer Kandidat ins EU-Parlament ein. Mit 527.000 Vorzugsstimmen ist der 82-jährige Chef der rechtskonservativen Forza Italia der Kandidat mit den meisten Vorzugsstimmen in Italien hinter Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini. Dieser bekam 2,2 Millionen Stimmen, verzichtet aber auf das Mandat.

 

Ursachensuche

berlin Nach der historischen Schlappe bei der Europawahl in Deutschland suchen Christ- und Sozialdemokraten nach den Ursachen. Offen blieben  am Montag, ob es insbesondere bei der SPD personelle Konsequenzen geben könnte. Führende SPD-Politiker riefen jedoch zu Geschlossenheit auf, während Vertreter des linken Parteiflügels einen Kurswechsel forderten. Die SPD war mit 15,8 Prozent auf Platz drei abgerutscht. Auch bei der zeitgleichen Landtagswahl in Bremen hatte sie ein Fiasko erlitten und war erstmals seit über 70 Jahren hinter der CDU gelandet. Die Grünen hatten erdrutschartig gewonnen und waren erstmals zweitstärkste Kraft bei einer nationalen Wahl geworden. Trotz des schlechten Abschneidens blieben CDU und CSU zusammen stärkste Kraft (28,9 Prozent).

 

Thunberg trifft Bundespräsidenten

wien Die 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist bei einem Aufenthalt in Wien von Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfangen worden. „Ich bewundere sie schon lange“, sagte das Staatsoberhaupt in einem Video auf seiner Facebook-Seite. Thunberg rief dazu auf, am Freitag bei dem Klimastreik am Heldenplatz mitzumachen. „Wir sehen uns dort“, appellierte sie.