Nach Militärschlägen liefern sich Israel und Iran Krieg der Worte

11.05.2018 • 20:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Tausende Iraner demonstrierten am Freitag in Teheran gegen Israel und die USA. afp
Tausende Iraner demonstrierten am Freitag in Teheran gegen Israel und die USA. afp

israel Hardliner im Iran und in Israel verstärken den Krieg der Worte, nachdem es zwischen den beiden Erzfeinden in Syrien militärische Konfrontationen gegeben hat. Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman besuchte am Freitag die Golanhöhen, auf denen israelische Stellungen von iranischen Truppen in Syrien mit Raketen beschossen worden waren. Er riet Syriens Präsidenten Baschar al-Assad, die ihn im Bürgerkrieg unterstützenden iranischen Einheiten heimzuschicken. In Teheran drohte Ajatollah Ahmad Chatami beim Freitagsgebet mit der Auslöschung Haifas und Tel Avivs. Die Menge skandierte dazu „Tod für Amerika“ und „Tod für Israel“.

UN-Generalsekretär António Guterres hat die Konfliktparteien im Nahen Osten zu einem sofortigen Ende der Feindseligkeiten aufgerufen und vor einem „neuen Flächenbrand“ in der Region gewarnt.