Politik in Kürze

Politik / 18.05.2018 • 22:46 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Neun Tote durch Schüsse an der Grenze

islamabad, Srinagar Bei Grenzschießereien zwischen indischen und pakistanischen Sicherheitskräften sind am Freitag neun Menschen ums Leben gekommen. Indische Behörden meldeten, unter ihnen seien vier Zivilisten und ein Grenzbeamter. Die pakistanische Polizei berichtete, auf ihrer Seite seien drei Kinder und eine Frau getötet worden. Auf beiden Seiten wurden mindestens 22 Menschen verletzt. Die Armeen der verfeindeten Nachbarn hatten am Freitag immer wieder an verschiedenen Stellen über die De-facto-Grenze zwischen den von beiden jeweils kontrollierten Teilen Kaschmirs geschossen.

 

Trickst Oettinger mit Haushaltszahlen?

brüssel Experten des EU-Parlaments verdächtigen EU-Kommissar Günther Oettinger, beim Werben für seine langfristigen EU-Haushaltsplanungen gezielt mit irreführenden Zahlen zu arbeiten. Unter anderem sei nach eigenen Berechnungen festgestellt worden, dass Landwirte und strukturschwache Regionen deutlich stärkere Einschnitte zu befürchten haben könnten, als öffentlich von der EU-Kommission behauptet. Konkret gehen die Experten davon aus, dass Direktzahlungen an Landwirte real nicht um vier, sondern um mehr als zehn Prozent gekürzt werden sollen, die Mittel für strukturschwache Regionen um zehn statt um sieben Prozent. Um die politisch vorteilhaften Zahlen präsentieren zu können, habe die EU-Kommission in manchen Fällen nicht mit inflationsbereinigten Preisen gerechnet. Die EU-Kommission wies den Verdacht zurück, sie stehe zu den Zahlen.

 

Skripal aus Spital
entlassen

London Der bei einem Giftanschlag in Salisbury schwer verletzte russische Ex-Spion Sergej Skripal (66) ist mehr als zwei Monate nach der Tat aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er ist ebenso wie seine Tochter an einen unbekannten Ort gebracht worden. Großbritannien wirft Russland vor, die Skripals mit dem Nervengift Nowitschok angegriffen zu haben. Aus Moskau wird das bestritten.

 

Innsbrucker
Viererkoalition steht

Innsbruck Die Innsbrucker Viererkoalition unter dem neuen grünen Bürgermeister Georg Willi ist jetzt unter Dach und Fach: Grüne, Für Innsbruck, ÖVP/Seniorenbund sowie SPÖ einigten sich Freitagabend nach fünftägigen Verhandlungen auf ein Arbeitsübereinkommen.