politik in kürze

Politik / 23.09.2019 • 22:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Prüfung von Straches Spesen

Wien Neben der Wiener FPÖ überprüft die Staatsanwaltschaft Wien die Spesenabrechnungen von Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache. Laut Behördensprecherin Nina Bussek ist bereits ein Ermittlungsverfahren anhängig. Ob Strache als Beschuldigter geführt wird und ob es darüber hinaus weitere Verdächtige gibt, gab Bussek nicht bekannt. Nach Infos von „Heute“ soll Strache als Wiener FPÖ-Chef von 2014 bis 2018 private Rechnungen über die Partei abgerechnet haben.

 

Sorge um Kindeswohl

Wien Die Kritik am Gewaltschutzpaket, das ÖVP und FPÖ diese Woche im Nationalrat beschließen wollen, reißt nicht ab. Am Montag haben die Österreichischen Kinderschutzzentren ihre Ansicht bekräftigt, dass die geplante Ausweitung der Anzeigepflicht auf Psychologen und Psychotherapeuten das Kindeswohl bedrohe. Statt einer Änderung der Anzeigepflicht brauche es unter anderem verbindliche Strukturen für die Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Akteuren im Kinder- und Jugendhilfebereich sowie die Finanzierung einer Fachberatung in Kinderschutzzentren für alle Berufsgruppen, die einen Verdacht auf Gewalt haben.

 

Verteilungsproblem

Wien Die Rektoren der drei Medizin-Universitäten halten die Forderung nach einer Verdoppelung der Medizin-Studienplätze für einen falschen Ansatz. „Österreich hat de facto genügend Ärzte. Wir haben aber Verteilungsprobleme zwischen ländlichem und städtischem Bereich und ein Verteilungsproblem, was verschiedene Disziplinen betrifft – etwa Allgemeinmedizin in ländlichen Gegenden“, sagt Markus Müller, Rektor der Med-Uni Wien.