Politik in Kürze

Politik / 24.09.2019 • 22:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Deutlich weniger Werbeausgaben

Wien Die Werbeausgaben der Parteien für den Nationalratswahlkampf fallen deutlich niedriger aus als 2017. Lag der Bruttowerbeaufwand von Juli bis Oktober 2017 bei 19,5 Mill. Euro, waren es heuer von Juli bis 23. September (vorläufige) sechs Mill. Euro, wie die Marktforscher des Focus Instituts erklären. Fast die Hälfte wurde in den Printbereich investiert, mehr als ein Drittel in Außenwerbung, knapp zehn Prozent online (ohne Social Media) und rund drei Prozent in TV. Am meisten gab bisher die SPÖ aus. Sie kommt auf 2,3 Mill. Euro (2017: 5,2 Mill.), gefolgt von der ÖVP mit 1,5 Mill. (2017: 6,3), der FPÖ mit 1,1 Mill. (2017: 4,2), den Neos mit 0,98 Mill. (2017: 1,2), Jetzt mit 74.000 Euro (2017: 8000) und den Grünen mit 30.000 Euro (2017: 2,5 Mill.).

Untersuchung zu Pensionsanpassung

Wien Die Seniorenvertreter sind zwar mit den jüngsten Beschlüssen für die Pensionisten zufrieden, sie haben aber weitere Forderungen an die Politik. Der Seniorenrat hat deshalb eine WIFO-Studie in Auftrag gegeben, wie man bei künftigen Pensionsanpassungen neben der Inflationsabgeltung auch andere Kriterien wie Lohnentwicklung, Wirtschaftswachstum, Produktivität oder Wohlstandsteilhabe berücksichtigen kann, berichteten die beiden Präsidenten Peter Kostelka (SPÖ) und Ingrid Korosec (ÖVP).