ÖVP bleibt „Bürgermeisterpartei“

10.03.2019 • 21:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Bundesland Salzburg wurden gestern Gemeindewahlen abgehalten. apa
Im Bundesland Salzburg wurden gestern Gemeindewahlen abgehalten. apa

Ergebnis der Salz­burger Wahlen sind
elf Stichwahlen.

salzburg In elf der 119 Salzburger Gemeinden wird das Rennen um den Bürgermeistersessel bei den Stichwahlen am 24. März entschieden, darunter in der Landeshauptstadt. Ansonsten spricht das Wahlergebnis vom Sonntag eine klare Sprache: Mit vorerst 90 Ortschefs bleibt die ÖVP „Bürgermeisterpartei“, 13 Gemeinden werden künftig von SPÖ-Bürgermeistern geführt.

In vier weiteren Gemeinden wurden heute Kandidaten von Namenslisten Ortschefs. In Mittersill etwa wurde Wolfgang Viertler zum vierten Mal in Folge zum Bürgermeister gewählt. In Untertauern verteidigte der 2018 aus der SPÖ ausgetretene Johann Habersatter sein Amt. Auch in Thomatal und Anif siegten Namenslisten. Die FPÖ stellt mit dem Nationalratsabgeordneten Christian Pewny erstmals seit 2004 wieder einen Bürgermeister im Land – in Radstadt, wo er der einzige Kandidat war. In neun Gemeinden wird es in zwei Wochen zur Stichwahl zwischen ÖVP und SPÖ kommen. Und zwar in der Stadt Salzburg, in Hallein, Seekirchen, Oberndorf, Zell am See, Elsbethen, Mattsee, Bad Hofgastein und Oberalm. In einer Gemeinde – in St. Johann im Pongau – wird sich die ÖVP mit einem blauen Kandidaten duellieren. In Straßwalchen tritt eine SPÖ-Kandidatin gegen eine Namenslisten-Kandidatin an.

Nach dem ersten Wahlgang werden acht der 119 Gemeinden fix von einer Frau regiert werden: In Stuhlfelden (Sonja Ottenbacher, ÖVP), Lend (Michaela Höfelsauer, SPÖ), Anif (Gabriella Gehmacher Leitner, Liste KRÜ) und Lamprechtshausen (Andrea Pabinger, ÖVP) bleiben die bisherigen Orts­chefinnen im Amt. In Nußdorf am Haunsberg wird Waltraud Brandstetter (ÖVP), in Mühlbach Anna Reitinger (ÖVP) und in Bruck Barbara Huber (ÖVP) Bürgermeisterin. Straßwalchen ist noch nicht entschieden.