Politik in Kürze

Politik / 13.03.2019 • 21:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Manafort muss für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. AP
Manafort muss für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. AP

Weitere Haftstrafe für Ex-Wahlkampfchef

washington Der frühere Wahlkampfchef von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort, ist zu 43 zusätzlichen Monaten Haft verurteilt worden. Eine Bundesrichterin in der Hauptstadt Washington verhängte die Strafe am Mittwoch wegen Verschwörung gegen die Vereinigten Staaten und Versuchen der Zeugenbeeinflussung. Das jetzige Strafmaß kommt zu einer bereits in der vergangenen Woche in einem anderen Fall gegen Manafort verhängte Haftstrafe von 47 Monaten hinzu. Der 69-Jährige wurde damit zu insgesamt siebeneinhalb Jahren verurteilt.

Kämpfe um letzte IS-Bastion

damaskus Beim Angriff auf die letzte IS-Bastion in Syrien stoßen die Truppen unter kurdischer Führung auf starken Widerstand. Es gebe heftige Kämpfe, sagte der Sprecher der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), Adnan Afrin, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) habe sehr viele Anhänger verloren. Eine Zahl nannte er nicht. Die SDF hatte am vergangenen Wochenende den finalen Angriff auf den IS in dem Ort Baghus im Osten des Landes begonnen.

 

Opposition kritisch

algier Die algerische Opposition hat die eigenmächtige Verlängerung der laufenden Amtszeit des 82-jährigen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika scharf kritisiert. Die Verschiebung der geplanten Präsidentschaftswahl sei nur ein Versuch, länger an der Macht zu bleiben, hieß es nach einem Treffen mehrerer Oppositionsparteien. Am Mittwoch gingen im ganzen Land erneut Tausende Menschen auf die Straße.