Identitären-Sprecher schrieb mit Attentäter

Politik / 01.04.2019 • 22:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Das Attentat in Christchur­­ch hat auch in Österreich seine Spuren hinterlassen. Der nationale Sicherheitsrat beriet am Montag, ob es Verbindungen zwischen dem Täter und österreichischen Rechtsextremen gab. Bekannt ist, dass der Attentäter dem Sprecher der als rechtsextrem eingestuften Identitären, Martin Sellner, 2018 eine Spende von 1500 Euro überwiesen hat. Laut New York Times waren die beiden auch schriftlich in Kontakt. Sellner habe der Zeitung erzählt, dass der spätere Attentäter seine Bewunderung für die Arbeit des Identitären ausgedrückt habe. Der Identitäre habe ihn im Gegenzug auf seine englischsprachigen YouTube-Videos hingewiesen. Am Montag richtete sich Sellner wieder mit einem Video an die Öffentlichkeit. Dabei machte er seine Zuseher auch auf die VN-„Frage des Tages“ aufmerksam. Es wurde gefragt, ob die Identitäre Bewegung aufgelöst werden soll.  Sellner rief dazu auf, mit Nein zu antworten. Die VN haben sich entschieden, das aufgrund des starken internationalen Traffics verfälschte Ergebnis nicht zu veröffentlichen.