Caritas-Präsident Landau macht sich für Pflegelehre stark

Politik / 14.04.2019 • 22:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Caritas-Präsident Michael Landau hat in der aktuellen Debatte über die Zukunft des Pflegesystems einen weiteren Vorstoß unternommen. Er schlägt die Einführung einer Lehre vor, die etwa mit dem Beruf des Pflegeassistenten abschließen könnte: „Wenn wir jetzt nichts tun, droht uns ein Pflegekräfte-Notstand. Und das kann zu einem Pflege-Notstand führen.“

Rund 2000 zusätzliche Ausbildungsplätze würden derzeit pro Jahr benötigt, um mit der demografischen Entwicklung Schritt halten zu können. Wichtig ist Landau daher eine Ausbildungs- und Jobgarantie in diesem Bereich und zwar in ganz Österreich. Dies müsse zudem berufsbegleitend angeboten werden, was derzeit nicht möglich sei. Und auch die Liste von Mängelberufen des AMS gehöre um sämtliche Pflegeberufe erweitert. Überhaupt müsse über jeden denkbaren Ausbildungsweg der Zugang zu Pflegeberufen geschaffen werden, meint Landau. Etwa auch durch berufsbildende mittlere und höhere Schulen in ganz Österreich. Und auch so etwas wie eine „Pflegelehre“ gehöre geschaffen, wie es sie bereits in der Schweiz gebe und dort zu den drei beliebtesten Ausbildungsrichtungen dieser Art zähle.

„Wir müssen über jeden Ausbildungsweg nachdenken, der Zugang zu Pflegeberufen schafft.“