Politik in Kürze

Politik / 05.05.2019 • 20:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Israels Premier Benjamin Netanjahu wies Angriffe auf den Gazastreifen an. AP
Israels Premier Benjamin Netanjahu wies Angriffe auf den Gazastreifen an. AP

Reaktion auf Beschuss aus Gazastreifen

jerusalem Die Gewalt zwischen militanten Palästinenserorganisationen im Gazastreifen und Israel hat sich erneut gefährlich hochgeschaukelt. Mindestens drei Israelis wurden am Sonntag bei Raketenangriffen aus Gaza getötet, wie das Barzilai-Krankenhaus in Aschkelon mitteilte. Mehr als hundert wurden verletzt. Seit Samstag feuerten militante Palästinenser Hunderte Raketen auf israelische Ortschaften ab. Israels Luftwaffe bombardierte als Reaktion mehr als 220 Ziele in dem Küstenstreifen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza wurden drei Palästinenser getötet. Damit stieg die Zahl der seit Samstag im Gazastreifen getöteten Palästinenser auf neun; 80 wurden verletzt. Israel bestreitet, für den Tod einer 37-jährigen schwangeren Frau und ihrer einjährigen Tochter im Gazastreifen verantwortlich zu sein. Nach Militärangaben wurden sie von einer fehlgeleiteten Rakete militanter Palästinenser getroffen.

Papst-Appell

sofia Papst Franziskus hat Bulgarien dazu aufgerufen, wohlwollend Migranten aufzunehmen. „Ich erlaube mir vorzuschlagen, dass Sie die Augen, das Herz und die Hände, wie es bei Ihnen Tradition ist, nicht vor denen verschließen, die an Ihre Türen klopfen“, sagte der Pontifex am Sonntag in Sofia. Das ärmste Land der Europäischen Union schützt seine EU-Außengrenze zur Türkei mit einem Drahtzaun gegen illegale Migranten. Der Papst verwies darauf, dass auch mehr als zwei Millionen Bulgaren als Auswanderer in anderen Staaten bessere Lebensmöglichkeiten suchten.