Fünf Frauen reden über Europa

06.05.2019 • 20:46 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Julia Herr kandidiert für die SPÖ auf dem sechsten Listenplatz. Die Burgenländerin ist seit 2014 Vorsitzende der Sozialistischen Jugend. Herr will die EU strukturell und politisch auf den Kopf stellen. Ihre Topthemen sind der Umweltschutz und die soziale Gerechtigkeit.

Julia Herr kandidiert für die SPÖ auf dem sechsten Listenplatz. Die Burgenländerin ist seit 2014 Vorsitzende der Sozialistischen Jugend. Herr will die EU strukturell und politisch auf den Kopf stellen. Ihre Topthemen sind der Umweltschutz und die soziale Gerechtigkeit.

Heute, Dienstag, findet die große Diskussion der EU-Kandidatinnen statt, um 18 Uhr auf VN.at.

Wien Mit der EU-Wahl steht in Österreich ein knappes Rennen bevor. Zumindest prophezeien das die jüngsten Umfragen. Demnach schafft es die ÖVP auf Platz eins, knapp hinter ihr liegen die Sozialdemokraten. Rang drei nehmen die Freiheitlichen ein. Auch Neos und Grüne schaffen laut Meinungsforschern den Sprung ins EU-Parlament.

Doch welche Visionen verfolgen die Kandidatinnen? Wie sehen ihre Rezepte gegen den Klimawandel aus? Was braucht es für eine sozial gerechte EU? Wie kann die Gleichstellung von Männern und Frauen gefördert werden? All das diskutieren VN-Innenpolitikchefin Birgit Entner-Gerhold und TT-Redakteurin Karin Leitner heute, Dienstag, mit den EU-Wahl-Kandidatinnen Karoline Edtstadler (ÖVP), Julia Herr (SPÖ), Petra Steger (FPÖ), Sarah Wiener (Grüne) und Claudia Gamon (Neos). Die Debatte wird ab 18 Uhr auf VN.at übertragen.

Am 26. Mai haben dann die Wählerinnen und Wähler das letzte Wort. Genau 6.416.202 Personen sind in ganz Österreich stimmberechtigt. Das sind rund 5500 mehr als bei der vergangenen Wahl 2014. In Vorarlberg dürfen 274.985 Personen ihre Vertretung im EU-Parlament wählen. Die Diskussion mit den EU-Kandidatinnen soll eine Entscheidungsgrundlage bieten.

In einer OGM-Erhebung für den „Kurier“ erhält die ÖVP derzeit 30 bis 31 Prozent, die SPÖ 27 bis 28, die FPÖ 24 bis 25 Prozent. Neos und Grüne kommen auf sieben Prozent. Die „Research Affairs“-Umfrage für „Österreich“ ortet die Grünen ebenfalls bei sieben Prozent, die Neos bei zehn. Auf Platz eins wäre auch hier die ÖVP mit 29 Prozent, gefolgt von der SPÖ (27 Prozent) und der FPÖ (23 Prozent).

Steger

Steger

Petra Steger ist seit 2013 FPÖ-Nationalratsabgeordnete. Die Wienerin kandidiert für die Freiheitlichen auf dem dritten Listenplatz. Steger will die EU von innen heraus verändern. Sie kritisiert den „EU-Zentralismus“ und möchte ein Europa der unabhängigen Nationalstaaten.

Petra Steger ist seit 2013 FPÖ-Nationalratsabgeordnete. Die Wienerin kandidiert für die Freiheitlichen auf dem dritten Listenplatz. Steger will die EU von innen heraus verändern. Sie kritisiert den „EU-Zentralismus“ und möchte ein Europa der unabhängigen Nationalstaaten.

Fernsehköchin Sarah Wiener ist Listenzweite der Grünen. Sie will sich für Öko-Landwirtschaft und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Ihre Idealvorstellung von Europa ist es, seelisch regional zu bleiben; eingehüllt von einem europäischen Schutzmantel mit den gleichen Grundwerten.

Fernsehköchin Sarah Wiener ist Listenzweite der Grünen. Sie will sich für Öko-Landwirtschaft und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Ihre Idealvorstellung von Europa ist es, seelisch regional zu bleiben; eingehüllt von einem europäischen Schutzmantel mit den gleichen Grundwerten.

Claudia Gamon führt die Neos in die EU-Wahl. Sie zählt zu den Gründungsmitgliedern der Partei und ist seit 2015 Abgeordnete im Nationalrat. Dort widmet sich die Vorarlbergerin auch europapolitischen Themen. Ihre EU der Zukunft sind die Vereinigten Staaten von Europa.

Claudia Gamon führt die Neos in die EU-Wahl. Sie zählt zu den Gründungsmitgliedern der Partei und ist seit 2015 Abgeordnete im Nationalrat. Dort widmet sich die Vorarlbergerin auch europapolitischen Themen. Ihre EU der Zukunft sind die Vereinigten Staaten von Europa.

Seit 2017 ist Karoline Edt­stadler Staatssekretärin im Innenministerium. Jetzt will die Juristin ins EU-Parlament. Sie tritt auf Platz zwei der ÖVP-Liste an. Laut Edtstadler muss sich Europa ändern, um den bestehenden Wohlstand, die Sicherheit und die Freiheit zu bewahren.

Seit 2017 ist Karoline Edt­stadler Staatssekretärin im Innenministerium. Jetzt will die Juristin ins EU-Parlament. Sie tritt auf Platz zwei der ÖVP-Liste an. Laut Edtstadler muss sich Europa ändern, um den bestehenden Wohlstand, die Sicherheit und die Freiheit zu bewahren.

Die EU-Kandidatinnen-Diskussion wird am 7. Mai ab 18 Uhr auf VN.at übertragen. Eine ausführliche Berichterstattung dazu lesen Sie in den VN und auf VN.at.