Neos-Vorschlag für EU-Feiertag statt 1. Mai

06.05.2019 • 20:46 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Auf wenig Gegenliebe ist der Vorschlag von Neos-EU-Spitzenkandidatin Claudia Gamon, statt des „Tags der Arbeit“ (1. Mai) einen neuen Europa-Feiertag am 8. Mai zu etablieren, bei den Gewerkschaften gestoßen. Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) bezeichnete ihn als groben Unfug. Die Dienstleistungsgewerkschaft vida ortete in dem Vorstoß Profitwahn. „Die Neos offenbaren sich immer mehr als Tochterunternehmen und Flügelkämpfer der ins Neoliberale abgedrifteten Kurz-ÖVP“, sagt vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit. Der Vorschlag zeuge von geringem Geschichtswissen über den internationalen „Tag der Arbeit“, bemängelte wiederum FSG-Chef Rainer Wimmer, der darauf verwies, dass heuer in Österreich und in ganz Europa am 1. Mai Zigtausende Menschen marschiert sind.