Vilimsky lässt angeblich plagiierte Studie prüfen

10.05.2019 • 20:05 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien FPÖ-EU-Spitzenkandidat Harald Vilimsky hat nach Vorwürfen, eine von der Gesellschaft seines Parteifreundes Wendelin Mölzer erstellte, angeblich über weite Teile plagiierte Studie mit Steuergeldern finanziert zu haben, angekündigt, diese durch einen zertifizierten Experten extern prüfen zu lassen. Durchführen soll das ein beim EU-Parlament approbierter Auditor, erklärte er am Freitag. „Dann werden wir wissen, ob die Studie in Ordnung ist, oder ob wir nachbessern müssen“, sagt Vilimsky vor Journalisten. Einen konkreten Betrag, was die Studie gekostet hat, wollte der FPÖ-Generalsekretär auch auf wiederholtes Nachfragen nicht nennen, nur so viel: „Für mich war der Preis angemessen und verhältnismäßig.“ Aber auch dieser werde Gegenstand der Untersuchung durch den Auditor sein.