„Rauchverbot verringert Zahl der Spitalsaufnahmen“

Politik / 06.06.2019 • 22:17 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien 2700 Krankenhausaufnahmen könnten pro Monat vermieden werden, sollte das generelle Rauchverbot in Lokalen in Kraft treten, sagt Florian Stigler, Experte für Öffentliche Gesundheit. Das sei nicht nur durch weniger Passivrauchbelastung zu erklären. Ein Rauchverbot bewege Raucher vermehrt zum Aufhören, Ex-Raucher würden seltener rückfällig und Jugendliche weniger zum Rauchen verführt. Stigler hat solide wissenschaftliche Arbeiten zu den Effekten eines Rauchverbots zusammengefasst. Demnach würde die Zahl von Spitalsaufnahmen wegen Herzinfarkten um 15 Prozent und wegen Schlaganfällen um 16 Prozent sinken. Bei Kindern und Jugendlichen wären um 19 Prozent weniger Spitalsaufenthalte wegen Lungenentzündungen und zehn Prozent weniger nach Asthmaanfällen zu erwarten. Die Frühgeburten würden um vier Prozent sinken.