„Nie Privatisierung des Wassers gewollt“

10.06.2019 • 19:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

wien „Ich habe nie die Privatisierung des Wassers gefordert, sondern den Schutz des Wassers in der österreichischen Verfassung“, verteidigte sich Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) am Montag in einer Stellungnahme. Die Medien würden seit Veröffentlichung des „Ibiza-Videos“ die Falschbehauptung aufstellen, er hätte eine Privatisierung des Wassers in Aussicht gestellt. Dies sei unwahr. Richtig sei, so Strache, dass auf Ibiza im Zuge des illegal aufgezeichneten und verbreiteten Gesprächs mit keinem Wort die Trinkwasser-Privatisierung thematisiert wurde. „Genau das Gegenteil ist richtig und selbst aus dem durch die Medien zitierten Wortlaut herleitbar: Der Staat und damit seine Bürger sollen durch einen zukünftig möglichen Trinkwasserflaschenhandel Einnahmen erwirtschaften, die allein dem Gemeinwohl, sprich den Staatsbürgern, zugutekommen.“ Trotzdem fordert die SPÖ einen „Rundumschutz“ des öffentlichen Trinkwassers in Österreich auf Bundes- und Länderebene. Die Bundes-SPÖ möchte bei der Plenarsitzung kommende Woche einen Antrag einbringen.