Politik in kürze

Politik / 16.06.2019 • 22:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Parteichefin Stern kritisiert, dass
Parteichefin Stern kritisiert, dass „Jetzt“ über die Medien eine Absage erhielt. APA

Kickl will wieder
über 20 Prozent

Wien Der geschäftsführende FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl will nach der Nationalratswahl wieder regieren und zeigt sich entsprechend optimistisch. Er wünscht sich, „dass wir die 20 Prozent wieder überspringen und möglichst nahe an das Ergebnis vom letzten Mal herankommen“ (26 Prozent). Kandidieren soll er auf Platz zwei der Bundesliste. Inhaltlich soll die Devise lauten: „Wer Veränderung zum Positiven haben will, der bekommt diese Veränderung nur mit der FPÖ. Das haben wir in den letzten Jahren auch bewiesen.“ Warnungen aus den ÖVP-Reihen vor einer Koalition von SPÖ und FPÖ nach der Wahl hält Kickl für absurd. Rot-Blau ginge sich nicht einmal rechnerisch aus, meint der Freiheitliche.

 

„Jetzt“ bedauert
Absage der Grünen

Wien Die Liste Jetzt des früheren Grünen Peter Pilz hat die Absage der Grünen zu einer Kooperation beider Parteien bedauert. „Schade, dass ich über die Entscheidung von Werner Kogler über eine Nichtkooperation aus der ‚Tiroler Tageszeitung‘ erfahre“, sagte Jetzt-Parteichefin Maria Stern am Sonntag. Kogler hatte in der TT erklärt, Pilz sei damals als Grüner nicht abgewählt worden. „Er wählte den Absprung. Er wollte eine andere Partei.“ Dass Jetzt-Mitglieder bei den Grünen andocken könnten, kann sich Kogler aber vorstellen, zum Beispiel schätze er Alma Zadic sehr. Eine Fusion der Liste Jetzt mit den Grünen brauche es aber nicht, sagt Kolger: „Was wir brauchen, ist glaubwürdige Politik.“