Wirbel um mögliche Kosten der neuen Gesundheitskasse

Politik / 17.06.2019 • 21:58 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Die von ÖVP und FPÖ beschlossene Kassenfusion sorgt für Wirbel. Nach den veranschlagten 400.000 Euro für das Logo der neuen Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) berichteten die „Oberösterreichischen Nachrichten“ nun von angeblich ausgeschriebenen Beraterleistungen in Höhe von zehn Millionen Euro. Andreas Huss, Ex-Obmann der Salzburger GKK und stellvertretender Vorsitzender des ÖGK-Überleitungsausschusses, bestätigte die Summe.

Die ÖGK will von den zehn Millionen Euro für Berater nichts wissen und spricht von „Fake News“. Es gebe einen „Maximalrahmen“ für die strukturelle Krankenkassenfusion von 6,23 Millionen, ein Rahmenbudget von 400.000 Euro für das „Rebranding“ und 500.000 Euro für „Personal- und Organisationsentwicklung sowie Change-Management im Rahmen der Organisationsreform“.