Mehr Bewerber als im Vorjahr beim Aufnahmetest für Medizin

Politik / 05.07.2019 • 22:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Wien kommen neun Teilnehmer auf einen Studienplatz, in Graz und Innsbruck sieben, in Linz sechs. APA
In Wien kommen neun Teilnehmer auf einen Studienplatz, in Graz und Innsbruck sieben, in Linz sechs. APA

wien Etwas mehr Studienwerber als im Vorjahr nahmen am Freitag am Aufnahmetest für das Medizinstudium teil. 12.845 Teilnehmer – das sind rund 300 mehr als 2018 – stellten sich dem neunstündigen Verfahren an den Medizin-Unis Wien, Graz, Innsbruck und der Universität Linz. Für sie gibt es insgesamt 1680 Plätze. Die Ergebnisse werden im August vorliegen. In Wien nahmen 6490 Personen am Test teil, in Innsbruck 2927, in Graz 2372 und in Linz 1056. Das sind insgesamt rund 78 Prozent der Angemeldeten, wobei es kaum Schwankungen zwischen den Unis gab. An der Medizin-Uni Wien stehen 740 Plätze zur Verfügung, an der Medizin-Uni Innsbruck 400, an der Medizin-Uni Graz 360 und in Linz 180.

In der Humanmedizin gehen 75 Prozent der Studienplätze an allen Unis an Kandidaten mit österreichischem Maturazeugnis, 20 Prozent an Bewerber aus der EU und fünf Prozent sind für Studienwerber aus Drittstaaten vorgesehen. In der Zahnmedizin ist diese Quotenregelung heuer gefallen: Die Plätze werden unabhängig von der Nationalität an die Bewerber mit dem besten Testergebnis vergeben. Beim neunstündigen schriftlichen Aufnahmetest für Humanmedizin (MedAT-H) wurden das schulische Vorwissen aus Biologie, Chemie, Physik und Mathematik, Lesekompetenz und Testverständnis sowie kognitive Fertigkeiten überprüft. Im Testteil „Sozial-emotionale Kompetenzen“ gibt es außerdem den Bereich „Emotionen erkennen“. Angehende Zahnmediziner mussten statt Textverständnis und dem Erkennen von Implikationen außerdem manuelle Fertigkeiten nachweisen.