Griechen fordern Solidarität von der EU

12.08.2019 • 20:32 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

athen Die griechische Regierung fordert in der Flüchtlingsfrage stärkere Unterstützung aus der EU. In der ersten Jahreshälfte seien in Griechenland 30.500 Asylanträge gestellt worden, informierte der Vize-Minister für Zivilschutz, Giorgos Koumoutsakos, die Medien. Allein auf den fünf Ägäis-Inseln Lesbos, Samos, Chios, Kos und Leros würden nun mehr als 20.000 Flüchtlinge betreut. Am Freitag vergangener Woche seien auf Lesbos sechs Schiffe mit jeweils 250 Migranten eingetroffen. Von der EU erwartet Koumoutsakos eine „strikte Anwendung“ des 2016 abgeschlossenen Rückführungsabkommens und „konkrete Solidarität“ bei der Aufnahme von Flüchtlingen.