Islamistischer Terror als größte Gefahr

14.08.2019 • 20:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Rückkehrer stellten ein beträchtliches Gefahrenpotenzial dar, so Gridling. APA
Rückkehrer stellten ein beträchtliches Gefahrenpotenzial dar, so Gridling. APA

Verfassungsschutzbericht 2018 präsentiert.

wien Die größte Bedrohung für die Sicherheit Österreichs geht vom islamistischen Extremismus und Terrorismus aus. Das geht aus dem Verfassungsschutzbericht 2018 hervor. Ein beträchtliches und unkalkulierbares Gefährdungspotenzial stellten Rückkehrer dar, erklärte Peter Gridling, Direktor des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung. Mit Jahresende 2018 waren 320 Personen aus Österreich bekannt, die nach Syrien oder in den Irak gereist sind oder dorthin reisen wollten. 62 konnten an der Ausreise gehindert werden, 93 sind zurückgekehrt, 58 wurden wohl getötet. 107 „Foreign Terrorist Fighters“ befanden sich noch im Krisengebiet. Zwei Kämpfer aus Vorarlberg sind zurückgekehrt, einer sitzt in Haft, gegen ihn läuft ein Abschiebeverfahren. Der andere wurde bereits abgeschoben.

Ein Rückgang konnte 2018 bei linksextremistischen Straftaten verzeichnet werden. 2018 gab es mit 137 linksextremen Tathandlungen um 35 Prozent weniger als 2017. Bei den rechtsextremistischen Straftaten kam es mit 1075 Tathandlungen zu einem leichten Anstieg. Das waren zwölf mehr als 2017.