Kurz für Bescheid nach der Lehre

Politik / 21.08.2019 • 22:21 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

wien ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat sich in der Frage, ob in Lehre befindliche Asylwerber bei negativem Bescheid sofort abgeschoben werden sollen, am Mittwoch für eine „pragmatische Lösung“ von Altfällen ausgesprochen. Er und Ex-ÖVP-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck schlagen vor, dass der Asylbescheid bei etwa 900 Personen erst nach dem Ende der Lehrausbildung ausgestellt bzw. vollzogen wird. So könne die Lehre auf jeden Fall abgeschlossen werden, teilte die ÖVP in einer Stellungnahme mit. Sollte der Asylbescheid dann positiv ausfallen, könne der Asylwerber in Österreich bleiben. Im Falle eines negativen Bescheides müsse der Asylwerber das Land verlassen, könne jedoch mit einer Ausbildung in seinem Heimatland einen wichtigen Beitrag leisten. Die FPÖ kritisiert den Vorstoß.