Slowenien hält an AKW-Ausbau fest

Politik / 26.08.2019 • 22:32 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Ljubljana Trotz heftigen Widerstands aus Österreich hält Sloweniens Ministerpräsident Marjan Sarec an seiner Unterstützung für den Bau eines neuen Reaktorblocks im slowenischen AKW Krsko fest. Wenn Österreich „im Dunklen sitzt, wird nicht gefragt werden, woher der Strom kommt, sondern es wird froh sein, einen zu haben“, sagte Sarec am Wochenende laut der slowenischen Nachrichtenagentur STA. Er betonte, dass alle verfügbaren erneuerbaren Energiequellen genützt werden müssen. Diese werden Sarec zufolge jedoch nicht ausreichen. Das existierende Kernkraftwerk in Krsko, das Slowenien zusammen mit Kroatien betreibt, ist seit 1983 in Betrieb und sollte 2023 abgeschaltet werden. Allerdings ist ein Weiterbetrieb bis 2043 geplant. Gegen die Erweiterung des AKW Krsko haben sich österreichische Umweltgruppen sowie die Länder Kärnten und Steiermark ausgesprochen.