politik in kürze

Politik / 27.08.2019 • 22:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wirtschaftsordnung

paris Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordert eine neue globale Wirtschaftsordnung. Die Marktwirtschaft sei in einer „beispiellosen Krise“, sagte er am Dienstag. Sie sei zu finanzgetrieben geworden und habe Ungleichheiten hervorgerufen, die „unsere politische Ordnung“ aufwühlten. Er rief zu einem weltweiten Umdenken auf. Details nannte er nicht.

 

Noch kein Treffen

teheran Der iranische Präsident Hassan Ruhani dämpft die vom G7-Gipfel ausgehenden Hoffnungen auf ein baldiges Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Er stehe grundsätzlich bereit, sagte Ruhani am Dienstag, doch vor einem Treffen müsse Trump die Sanktionen gegen den Iran aufheben. Außerdem sollte Washington seine Iran-Politik rundum revidieren.

 

Anlegen verboten

rom Italiens Innenminister Matteo Salvini hat dem Rettungsschiff „Eleonore“ mit rund 100 Migranten an Bord das Anlegen in Italiens Häfen verboten. Die Menschen wurden am Montag vor der libyschen Küste gerettet. Die „Eleonore“ gehört dem deutschen Kapitän Claus-Peter Reisch und wird von der Mission Lifeline unterstützt.