Grüne präsentieren am See Zukunfts-Programm

Politik / 19.09.2019 • 15:45 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Präsentierten Zukunfts-Programm für Landtagswahl 2019: NR-Kandidatin Nina Tomaselli (l.) mit Daniel Zadra sowie den Landesräten Johannes Rauch und Katharina Wiesfliecker. VN

Vorarlbergs Grüne plädieren im Hinblick auf die Landtagswahl für „saubere Umwelt und saubere Politik in Vorarlberg sowie soziales Miteinander“.

Bregenz „Konsequenter Klimaschutz, ein starkes soziales Miteinander, ein chancengerechtes Bildungssystem und leistbares Wohnen sind die vier tragenden Säulen unseres Grünen Zukunfts-Programms für Vorarlberg“, betont der Grüne Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Johannes Rauch, am Seeufer in Bregenz. Gemeinsam mit Katharina Wiesflecker, Landesrätin für Soziales und Frauen, Daniel Zadra, Landtagsabgeordneter, und der Nationalratswahl-Spitzenkandidatin Nina Tomaselli präsentierten die Grünen ihr Programm für die Landtagswahl 2019. Die letzten Jahre hätten deutlich gemacht, was eine Grüne Regierungsbeteiligung in Vorarlberg alles leisten könne: vom Klimanotstand, über die Energiewende bis zum konsequenten Ausbau umweltfreundlicher Mobilität; vom vorbildlichen Mindestsicherungsmodell, über eine funktionierende Pflege bis zu spürbaren Verbesserungen in der Kinderbetreuung. „Ohne uns würde die Klima- und Sozialpolitik im Lande anders aussehen und genau diesen Weg wollen wir fortsetzen“, zog Wiesflecker Bilanz.

Vorarlberger sollen in Klimaschutz investieren

„Konsequenter Klimaschutz, ein starkes soziales Miteinander, ein chancengerechtes Bildungssystem und leistbares Wohnen sind die tragenden Säulen unseres Zukunfts-Programms.“

Johannes Rauch, Landessprecher, Grüne

„Diese Wahl ist eine Klimawahl, und wir wollen Vorarlberg zum Klimaschutzland Nr. 1 machen“, fügte Rauch hinzu. Neben der Forderung nach einem umfassenden Klimacheck für jedes Gesetz, jede Verordnung, jede Maßnahme und jede öffentliche Investition, stellen die Grünen auch das Modell der Klimaanleihe vor. „Um die dringend notwendigen Maßnahmen im Klimaschutzbereich zu finanzieren, wollen wir den Vorarlbergern ermöglichen, direkt in Klimaschutzprojekte zu investieren“, sagte Rauch. Das Zukunfts-Programm der Grünen baue auf ein starkes soziales Miteinander. „Wir Grüne wollen, dass in Vorarlberg alle, ungeachtet ihres Einkommens, ihrer Herkunft, ihres Geschlechts oder ihrer Religion, die Möglichkeit für ein gutes Leben erhalten. Vor allem die Armutsprävention für Kinder und Jugendliche wird weiter im Fokus unsere Arbeit stehen“, betonte Wiesflecker. Neben Investitionen in die Bildungs-Infrastruktur, von der Kinderbetreuung bis zur Hochschule, sei auch leistbares Wohnen unabdingbar für eine stabile soziale Gesellschaft, betonten Zadra und Tomaselli. Die Wahlen im Herbst seien entscheidend dafür, wie Vorarlberg und Österreich sich in den nächsten Jahren entwickle. „Versprechen machen alle. Aber jetzt geht es darum, wem man zutraut nach den Wahlen die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen. Wer ist mutig genug, wer ist auch unbequem genug und wer ist wachsam genug, dass die Menschlichkeit in der Politik nicht verloren geht?“, fragte Tomaselli. Die Grünen Politiker sind sich jedenfalls einig: „Auf uns ist und bleibt Verlass: Wir kämpfen für eine nachhaltige und gerechte Gesellschaft, sind proeuropäisch und stehen für Menschenrechte ein! Deshalb gilt für diese beiden Wahlen: zweimal Grün wählen, damit saubere Umwelt und saubere Politik eine starke Stimme bekommen.“