Land will Talente entdecken und Begabungen fördern

Politik / 24.09.2019 • 18:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Statthalter Karlheinz Rüdisser (l.), LR Barbara Schöbi-Fink sowie Direktor Christoph Jenny und Geschäftsführer Andreas Pichler (Bifo) präsentierten MINT-Förderstrategie. VLK

Bildung gilt als wesentliche Basis, um Zukunftskompetenzen zu stärken, den Fachkräftemangel zu bekämpfen und die Wettbewerbsfähigkeit Vorarlbergs zu festigen, lautet der Tenor beim Land.

Bregenz Um junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) begeistern zu können, hat das Land gemeinsam mit Vorarlbergs Wirtschaftskammer (Wkv), der Bildungsdirektion sowie dem Bifo eine Förderstrategie entwickelt. „Es geht darum, Zukunftskompetenzen zu stärken, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Wettbewerbsfähigkeit Vorarlbergs zu festigen. Um den künftigen Anforderungen im Berufsleben gerecht zu werden, brauchen wir Nachwuchs in den MINT-Fächern“, sagte Statthalter Karlheinz Rüdisser (VP) bei der Präsentation der Strategie gemeinsam mit LR Barbara Schöbi-Fink sowie Wkv-Direktor Christoph Jenny und Bifo-Geschäftsführer Andreas Pichler in Bregenz. In Vorarlberg gab und gibt es bereits verschiedene Mint-Initiativen. „Das Besondere an der neuen Strategie ist, dass sie diese Angebote besser abstimmt und von Beginn an die gesamte Bildungskette in den Blick nimmt“, fügte Rüdisser hinzu. Zu diesem Zweck wird eine zentrale MINT-Koordinationsstelle eingerichtet. Dazu kommen regionale und lokale Stellen mit jeweils einem MINT-Kümmerer sowie ein MINT-Wiki als zentrales Element der Vernetzung aller relevanten Aktivitäten.

Beste Chancen für berufliche Zukunft

Vom Kindergarten bis zum Uni-Studium sollen Kinder und Jugendliche begeistert werden. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf den Kernzielgruppen vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe I, erklärte Schöbi-Fink: „Es muss unser Ziel sein, die Talente und Interessen unserer Kinder zu erkennen und zu unterstützen und ihnen beste Chancen für eine erfolgreiche Zukunft zu eröffnen.“ Jenny ortet bei den Jugendlichen ein sinkendes Interesse an Technik und Naturwissenschaften. „Wir brauchen aber gut ausgebildete Menschen für den Wirtschaftsstandort“, betonte er. Ein- bis zweimal pro Jahr tagt das MINT-Forum, in dem sich alle Partner treffen. Hier gehe es um den Erfahrungsaustausch, die Überprüfung bisheriger und neuer Zielsetzungen sowie Anregungen zur Fortführung und Weiterentwicklung der Maßnahmen, erklärte Bifo-Chef Pichler.