Verhandlungen nach Ende der Sanktionen

Politik / 25.09.2019 • 22:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die USA sollen den Druck auf den Iran zurückfahren, fordert Rohani. AP
Die USA sollen den Druck auf den Iran zurückfahren, fordert Rohani. AP

new york  Der iranische Präsident Hassan Rohani hat seine Ablehnung von Verhandlungen in der Krise mit den USA bekräftigt. Für solche Gespräche müssten die Vereinigten Staaten zuerst den Druck auf Teheran zurückfahren. „Stoppen Sie die Sanktionen, um den Weg für den Beginn von Verhandlungen freizumachen“, sagte Rohani am Mittwoch bei seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung in New York. Man könnte die Einladung zu Verhandlungen nicht ernst nehmen, wenn die USA behaupteten, „die härtesten Sanktionen der Geschichte gegen die Würde und den Wohlstand unserer Nationen verhängt zu haben“. Die USA müssten sich wieder an die Verpflichtungen des Wiener Atomdeals von 2015 halten. Diesen hatte US-Präsident Donald Trump aufgekündigt. Trotz Spekulationen über ein Treffen von Trump und seinem iranischen Amtskollegen zeichnet sich in New York bisher keine Annäherung in dem Konflikt ab. Trump hatte dem Iran mit weiteren Sanktionen gedroht.