LH Wallner ordnet sein Regierungsteam

Politik / 02.10.2019 • 22:48 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Marco Tittler (l.) und Martina Rüscher sollen laut LH Markus Wallner in die Regierung aufrücken. VP/Mauche

LH Markus Markus holt wie bereits in den VN berichtet Martina Rüscher und Marco Tittler in sein Team für die bevorstehende Legislaturperiode.

Bregenz Im Falle seiner Wahl zum Landeshauptmann bei der Landtagswahl am 13. Oktober wolle er die bisherige Landtagsvizepräsidentin und den Wirtschaftsexperten als neue Regierungsmitglieder vorschlagen. „Wie schon länger bekannt ist, werden mit Karlheinz Rüdisser und Christian Bernhard zwei verdiente Regierungsmitglieder der nächsten Regierungsmannschaft aus persönlichen Gründen nicht mehr angehören können“, erklärte Wallner am Mittwoch. „Darum möchte ich die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger noch vor der Wahl darüber informieren, mit welchen Personen ich in meinem Regierungsteam die Zukunft des Landes gestalten möchte. Neben den bisherigen Regierungsmitgliedern Barbara Schöbi-Fink und Christian Gantner möchte ich im Falle meiner Wahl zum Landeshauptmann Martina Rüscher und Marco Tittler gerne dem Landtag als neue Regierungsmitglieder vorschlagen“, fügte Wallner hinzu. „Ich bin davon überzeugt, dass es richtig und ehrlich ist, den Vorarlbergerinnen und Vorarlbergern vor der Wahl zu sagen, wer meine Wunschkandidaten für eine Regierungsbildung nach der Wahl sind.“

Rüscher „bewährte Gesundheitspolitikerin“

„Ich freue mich sehr darüber, als Nachfolgerin von Christian Bernhard für den Bereich Gesundheit vorgeschlagen zu werden. In den vergangenen fünf Jahren durfte ich mich als Gesundheitssprecherin der Volkspartei tief in das Thema einarbeiten“, sagte Martina Rüscher. „Durch die enge und gute Zusammenarbeit vor allem mit LR Christian Bernhard konnten wir bereits in der vergangenen Periode viele positive Entwicklungen im Vorarlberger Gesundheitsbereich vorantreiben, die ich weiter fortführen und vorantreiben möchte.“ Sollte sie Teil der neuen Vorarlberger Landesregierung werden, hat sich Rüscher schon einige konkrete Dinge vorgenommen: „Für meine politische Arbeit ist mir wichtig, dass wir die hohe Lebensqualität, die wir in Vorarlberg haben, halten und ausbauen können. Dafür brauchen wir starke Familien, zukunftsfitte Unternehmen mit sicheren Arbeitsplätzen, einen intakten Lebensraum, in dem wir uns wohl fühlen und Schutz für unser höchstes Gut, unsere Gesundheit. Im Krankheitsfall sollen alle darauf vertrauen können, dass sie ohne lange Wartezeiten eine hochwertige Versorgung erhalten.“ Erreicht werden könne dies durch den Ausbau der Prävention, beste Unterstützung für pflegende Angehörige sowie gute Arbeits- und Ausbildungsbedingungen für Fachkräfte. Auch dem Bereich der Inklusion, den sie fünf Jahre lang als Sprecherin vertreten durfte, wolle sie sich weiter widmen und die „Inklusive Region Vorarlberg“ in der Umsetzung weiter vorantreiben.

Tittler als „Topwirtschaftsexperte“

Marco Tittler zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über seinen Eintritt in das Team von Markus Wallner: „Für dieses Vertrauen möchte ich mich bedanken und versichern, dass ich mit großem Respekt an die anstehenden Aufgaben in diesem Amt herangehen werde. Zu allererst sind in gut zehn Tagen die Wählerinnen und Wähler am Wort. Ich hoffe, dass die gute Entwicklung von Vorarlberg gewürdigt wird und die Volkspartei mit dem Landeshauptmann von der Bevölkerung das Vertrauen erhält, diesen Weg weiterzugehen.“ Das Wahlprogramm der Volkspartei sehe er als das mit Abstand umfangreichste und kompletteste Angebot an die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. „Darin sind etliche wichtige Themen und Bausteine für den Weg in eine erfolgreiche Zukunft enthalten“, so der studierte Betriebswirt und langjährige Mitarbeiter der Wirtschaftskammer Vorarlberg, wo er zuletzt als stellvertretender Direktor unter anderem für den Bereich Wirtschafts- und Technologiepolitik verantwortlich war.

Wirtschaftsbundobmann Hans Peter Metzler sieht in Marco Tittler „genau den richtigen Mann“ für das Amt des Wirtschaftslandesrats. „Tittler ist ein anerkannter Experte und wir haben stets professionell und gut zusammengearbeitet.“ In der Wirtschaftskammer entstehe durch seinen Abgang jedenfalls eine Lücke, die es nun zu füllen gilt.