Traditionelle Gespräche nach der Wahl

Politik / 02.10.2019 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Mittwoch die ersten Parteichefs zu Gesprächen über die Regierungsbildung empfangen. Den Anfang machte ÖVP-Chef Sebastian Kurz, am Nachmittag waren die SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner und FPÖ-Obmann Norbert Hofer an der Reihe. Alle drei berichteten von angenehmen Gesprächen und Hofer machte die Tür für eine blaue Regierungsbeteiligung wieder einen kleinen Spalt weit auf.

Kurz erklärte, man habe das Ergebnis der Nationalratswahl sowie das weitere Vorgehen in den kommenden Monaten besprochen. Formelle Gespräche werde es erst nach dem Auftrag zur Regierungsbildung geben. Rendi-Wagner bot eine konstruktive Zusammenarbeit an. 

Neubewertung möglich

Hofer erklärte, er habe nun auch Van der Bellen mitgeteilt, dass man sich auf die Opposition vorbereite. Eine Hintertür ließ sich der FPÖ-Parteichef aber offen und meinte, sollte es  Sebastian Kurz unmöglich werden, eine Regierung zu bilden, könne der FPÖ-Vorstand die Situation unter Umständen neu bewerten.

Kurz, Rendi-Wagner und Hofer trafen am Mittwoch den Bundespräsidenten.APA
Kurz, Rendi-Wagner und Hofer trafen am Mittwoch den Bundespräsidenten.APA