Blaues Mandatsjonglieren bringt Andrea Kerbleder in den Landtag

Politik / 16.10.2019 • 12:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Andrea Kerbleder rückt für die FPÖ in den Landtag. FPÖ

Joachim Weixlbaumer und Nicole Hosp gehören dem neuen Landtag nicht mehr an.

Bregenz Fünf Mandate hat die FPÖ bei der Landtagwahl am vergangenen Sonntag geholt. Je eines in den Bezirken und eines auf der Landesliste. Auf allen fünf Stimmzetteln steht Christof Bitschi an der Spitze, was es der FPÖ ermöglicht, bei der Mandatsvergabe ein bisschen zu jonglieren. Am einfachsten wäre Folgendes gewesen: Bitschi verzichtet auf jedes seiner Bezirksmandate, der jeweils Zweitgereihte rückt nach. Das wären Joachim Weixlbaumer (Bludenz), Daniel Allgäuer (Feldkirch), Dieter Egger (Dornbirn) und Hubert Kinz (Bregenz). Parteichef Bitschi nimmt das Landesmandat. Das Problem bei diesem Szenario: Der FPÖ-Klub wäre ein reiner Männerverein. Einfachste Lösung: Joachim Weixlbaumer verzichtet, Kornelia Spiß rückt nach. Doch die FPÖ hat sich für etwas anderes entschieden:

Zwar hat nun Joachim Weixlbaumer das Nachsehen, allerdings deshalb, weil Christof Bitschi das Bludenzer Mandat annimmt. In Feldkirch verzichtet Daniel Allgäuer, der nun auf der Landesliste zum Zug kommt. Somit rückt Andrea Kerbleder im Bezirk Feldkirch nach. Die EU-Spitzenkandidatin der Vorarlberger FPÖ wird somit neue Landtagsabgeordnete. Sie ist das einzige neue Gesicht im FPÖ-Landtagsklub. Klubobmann wird Christof Bitschi. „Ich bin überzeugt, dass wir ein starkes Team für die vor uns liegenden Herausforderungen zusammengestellt haben“, betont er.