Grüne starten mit neuen Klubchefs durch

Politik / 16.10.2019 • 17:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Eva Hammerer und Daniel Zadra bilden die Speerspitze im personell erneuerten Klub der Grünen im Landtag.

Grüne erneuern und komplettieren personell ihren Klub im Landesparlament: Daniel Zadra neuer Klubchef und Eva Hammerer seine Stellvertreterin.

Bregenz „Die Landtagswahl ist geschlagen. Mit dem historisch besten Ergebnis für uns Grüne in Vorarlberg. Und mit dem größten Stimmenzuwachs aller angetretenen Fraktionen von 1,8 Prozent! So starten wir beschwingt in die neue Legislaturperiode!“, freut sich der frischgewählte Klubobmann der Grünen, Daniel Zadra. Bei der heutigen konstituierenden Klubsitzung der Grünen wurden Daniel Zadra als Klubobmann und Eva Hammerer als seine Stellvertreterin gewählt.

Neben den Abgeordneten Vahide Aydin und Christoph Metzler präsentiert Zadra stolz die neuen Abgeordneten im grünen Klub: Eva Hammerer, Juristin aus Hard und Nadine Kasper, Marketingspezialistin aus Vandans. Im Falle einer Regierungsbeteiligung kommen noch Sandra Schoch und Bernhard Weber hinzu. „Ich freue mich, erfahrene Gemeindepolitiker an Bord zu haben. Sie alle kämpfen mit Hartnäckigkeit, Klarheit und Konsequenz in ihren Gemeindegruppen seit Jahren für grüne Anliegen“, so Zadra über das neue Team im grünen Klub.

Mehrheitlich zu Klubchefs gewählt

Die neue Stellvertreterin Eva Hammerer bedankt sich für die Wertschätzung und den Vertrauensvorschuss. „Als vierfache Mutter und Juristin bin ich es gewohnt, leistungsfähig und belastbar zu sein. Ich freue mich auf meine nächsten Aufgaben im Landhaus“, stellt sich die Vizeklubobfrau vor. Zadra, Jurist und Politikwissenschaftler, tritt damit das Erbe von Adi Gross an und will mit Dank und Respekt in die neue Rolle gehen. „Ich sehe mich als Brückenbauer, nach innen zu meinem Team und nach außen zur Zivilgesellschaft“, so der neue Klubobmann. Der gebürtige Bregenzer lebt in Lustenau und ist dort seit 2015 in der Gemeindepolitik aktiv. Neben seiner fünfjährigen Erfahrung als Landtagsabgeordneter bringt Zadra berufliche Erfahrung als Projektmanager bei der Caritas Auslandshilfe mit. Dort war er unter anderem für die Koordinierung der Bauarbeiten des größten Inklusionszentrums im Kaukasus zuständig. Die Wahl der beiden durch die Klubmitglieder erfolgte offenbar nicht einstimmig, laut Zadra wurde die beiden „mehrheitlich und mit großer Mehrheit gewählt“.

Wer die Grünen künftig im Bundesrat vertreten wird und wer schlussendlich in dem ihnen zustehenden Sessel des Landtagvizepräsidenten Platz nehmen wird, ist laut Zadra noch Gegenstand von Verhandlungen. Zu diesen zählen auch die ab Donnerstag laufenden Gespräche der Grünen mit der Volkspartei von LH Markus Wallner. Dabei geht es um eine mögliche Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition auf Landesebene. VN-TW