Aufregung um Beratervertrag

Politik / 20.10.2019 • 22:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Ex-Bundesgeschäftsführer befürchtet einen parteiinternen Angriff. APA
Der Ex-Bundesgeschäftsführer befürchtet einen parteiinternen Angriff. APA

Lercher ortet Intrige. Deutsch weist Vorwürfe zurück.

wien Das Ringen um die Zukunft der SPÖ wird offenbar mit harten Bandagen ausgetragen. Die Zeitung „Österreich“ berichtete am Samstag über einen angeblichen Beratervertrag zwischen der SPÖ und Ex-Bundesgeschäftsführer Max Lercher. Dieser dementierte und sprach von einem Versuch, „mich als Person zu beschädigen“. Laut dem Bericht soll er einen mit 20.000 Euro dotierten Beratervertrag mit der Bundespartei abgeschlossen haben. Wie Lercher und die SPÖ zur APA sagten, gilt der Vertrag aber nicht ihm persönlich, sondern der mehrheitlich der steirischen SPÖ gehörenden Leykam Medien AG, deren Geschäftsführer Lercher seit Februar ist. In dieser Funktion habe er den Vertrag abgeschlossen. Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch wies den Vorwurf zurück, falsch über den Vertrag informiert zu haben. 

Der Ex-Bundesgeschäftsführer befürchtet einen Angriff aus den eigenen Reihen. APA

Der Ex-Bundesgeschäftsführer befürchtet einen Angriff aus den eigenen Reihen. APA