Strache wirft FPÖ Frauenfeindlichkeit vor

Politik / 24.10.2019 • 22:32 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist über den Parteiausschluss seiner Ehefrau und frisch angelobten Nationalratsabgeordneten Philippa Strache empört. Er wirft der FPÖ-Führung Frauenfeindlichkeit vor: „Wie viel die neue Führungsriege von Frauen in der Politik hält, sieht man am aktuellen Parlamentsklub.“ Der freiheitliche Klub hat mit 16,7 Prozent den niedrigsten Frauenanteil. Seine Frau sei unter fadenscheinigen Gründen aus der FPÖ ausgeschlossen worden. Die FPÖ wies die Vorwürfe zurück. Frau Strache habe sich parteischädigend verhalten. Zum Vorwurf der Frauenfeindlichkeit hielt die Partei fest, dass es zwei Klubobmann-Stellvertreterinnen im Nationalrat gebe und eine Bundesobmann-Stellvertreterin. Strache wurde daran erinnert, dass er als Suspendierter alle Mitgliedsrechte verloren hat. Für die FPÖ sei die Causa damit erledigt.