politik in kürze

Politik / 12.11.2019 • 22:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Morales geht ins mexikanische Exil

la Paz Nach dem Rücktritt aus seinem Amt als Präsident Boliviens ist Evo Morales nach Mexiko geflüchtet. Das mittelamerikanische Land gewährt ihm aus humanitären Gründen Asyl. Er werde „mit mehr Kraft und Energie“ zurückkehren, teilte Morales mit. In Bolivien ist die Lage derweil angespannt, marodierende Banden treiben ihr Unwesen. Das Militär will nun gemeinsam mit der Polizei „Operationen durchführen, um Blutvergießen und Trauer zu verhindern“, erklärte der Kommandant der Streitkräfte.

 

Koalition mit den Linkspopulisten

madrid  Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez hat sich mit der linkspopulistischen Unidas Podemos (UP) auf die Bildung einer Koalitionsregierung verständigt. Die beiden Parteien stellen nach der Wahl am Sonntag gemeinsam 155 der 350 Mandate im Madrider Parlament, um 21 weniger als die absolute Mehrheit. Als mögliche Mehrheitsbeschaffer werden kleinere linke oder regionale Parteien genannt, aber auch die beim Urnengang vernichtend geschlagenen rechtsliberalen Ciudadanos.