„Eine große Moschee in jedem Bundesland“

Politik / 17.11.2019 • 22:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ), Ümit Vural, wünscht sich für jedes Bundesland eine große Moschee. Die IGGÖ sollte „zumindest in jedem Bundesland eine Moschee haben mit dem Sitz der Religionsgemeinde, wo man einen Ansprechpartner hat“, sagte er der „Presse“. „Wenn man eine Religionsgemeinschaft in einem Bundesland besucht, gibt es eine eigene Kirche oder Synagoge. Es spricht ja nichts dagegen, dass wir auch eine eigene Moschee haben“, argumentiert Vural. Statt zwei kleinere Moscheen in unmittelbarere Nähe zu errichten, wünscht er sich, dass man zusammen eine würdigere größere Moschee aufbaut. Für Vural ist ein Minarett dabei keine Pflicht: „Man kann das modern und für die Öffentlichkeit vereinbar gestalten.“

Die angekündigte Klage gegen das Kopftuchverbot an Volksschulen will die IGGÖ demnächst einbringen. Ein Gutachten sei bereits eingeholt. „Wir werden Ende November, Anfang Dezember den Verfassungsgerichtshof anrufen können.“