Politik in Kürze

Politik / 01.12.2019 • 22:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Maltas Premier tritt im Januar zurück

ValLetta Der maltesische Premierminister Joseph Muscat hat seinen Rücktritt für Januar angekündigt. Er werde weiter im Amt sein, bis im Januar ein neuer Vorsitzender seiner Partei gewählt werde, sagte Muscat am Sonntag in einer TV-Ansprache. Er zieht damit die Konsequenzen aus dem Skandal um die Ermordung der regierungskritischen Bloggerin Daphne Caruana Galizia vor mehr als zwei Jahren. Zuvor war ein möglicher Hintermann der Tat angeklagt worden.

 

Warnung zum Klimagipfel

Madrid Der Zeitpunkt, an dem die Folgen der Erderwärmung nicht mehr rückgängig zu machen sind, könnte schneller kommen als bisher gedacht. Davor haben sieben Klimaforscher in einem Kommentar im Fachblatt „Nature“ kurz vor der Klimakonferenz in Madrid, die vom 2. bis 13. Dezember stattfinden wird, gewarnt. Es seien etwa erste Anzeichen für einen Dominoeffekt beobachtet worden. Beispielsweise zeige sich, dass der Eisverlust in der Arktis die Erwärmung der Region verstärke. Das könnte wichtige Meeresströmungen im Nordatlantik beeinflussen, was zum Beispiel zu Trockenheit und Baumsterben in der Amazonas-Region oder zur Destabilisierung des Monsuns in Westafrika führe.

 

SPÖ Burgenland nimmt Ex-Mitarbeiter

Wien Zwei bis drei der von der Bundes-SPÖ über die bevorstehende Kündigung informierten Mitarbeiter könnten im Burgenland aufgenommen werden, wenn es für die Mitarbeiter passt, erklärt ein Sprecher von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ).