Streit nach Londoner Attentat

Politik / 01.12.2019 • 22:30 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

London Der britische Premier Boris Johnson und Oppositionsführer Jeremy Corbyn haben sich vor den Parlamentswahlen gegenseitig für den Terroranschlag mit zwei Toten am Freitag in London verantwortlich gemacht. Johnson brachte die Freilassung des verurteilten Extremisten, der den Messerangriff verübt haben soll, mit Strafmaßregeln in Verbindung, die unter der letzten Regierung von Corbyns Labour Party eingeführt wurden. Corbyn warf Johnsons Konservativen vor, für die Sicherheit wenig Geld ausgeben zu wollen.

Der Attentäter war ein verurteilter Terrorist und vorzeitig auf freien Fuß gekommen. Er wurde am Freitag nach der Attacke von der Polizei erschossen. Die Terrormiliz IS reklamierte den Anschlag für sich.