„Ibiza“ ist Wort des Jahres, „b’soffene Gschicht“ das Unwort

Politik / 05.12.2019 • 18:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Skandal-Video in Ibiza stiftete Wort, Unwort und Unspruch des Jahres.APA
Das Skandal-Video in Ibiza stiftete Wort, Unwort und Unspruch des Jahres.APA

WIen „Ibiza“ ist das österreichische Wort des Jahres 2019. Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache lieferte mit „b‘soffene G‘schicht“ das Unwort. So titulierte er nach Veröffentlichung des Skandal-Videos in Ibiza die dort gefilmten Vorkommnisse. Der Ex-Vizekanzler lieferte mit „zack, zack, zack“ auch den Unspruch des Jahres. Zum heurigen Jugendwort wurde „brexiten“ gewählt; also zu sagen, dass man geht, während man dann eben doch nicht geht. Der Spruch des Jahres stammt vom Bundespräsidenten. „Nur Mut und etwas Zuversicht, wir kriegen das schon hin“, appellierte Alexander Van der Bellen im Mai. Damit trug er wesentlich zur Beruhigung des politischen Chaos bei. Das österreichische Wort des Jahres feiert heuer sein 20-jähriges Jubiläum. 1999 wurde es erstmals bestimmt. „Sondierungsgespräche“ wurde damals gekürt – für die damals „bisher nicht üblichen Vorverhandlungen bei der Regierungsbildung nach einer Nationalratswahl“, begründete die Jury. Knapp 2700 Stimmen wurden dafür abgegeben.