Kickl prognostiziert Bauchfleck für FPÖ-Abspaltung DAÖ

Politik / 15.12.2019 • 22:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl sieht die Gründung der „Allianz für Österreich“ durch die Strache-Sympathisanten rund um den Wiener Landtagsabgeordneten Karl Baron gelassen. Selbst wenn Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache für die DAÖ antreten sollte, so werde das mit einem Bauchfleck enden, sagt er zu „Österreich“. Zum „Kurier“ sagt Kickl, er schätze das politische Gewicht der DAÖ mit null ein. „Wir haben bis jetzt drei Leute, die einen Klub gegründet haben. Wenn sie null mit drei multiplizieren, kommt immer noch null raus“, sagt Kickl. Von einer Abspaltung wollte er nichts wissen: Von einer solchen zu reden, sei die Übertreibung des Jahres.

Gleichzeitig räumt Kickl ein, dass der Schaden für die FPÖ anhand der Wahlergebnisse messbar sei. Er sieht dieses Kapitel jetzt aber als geschlossen. Er verweist auch auf die BZÖ-Abspaltung durch Jörg Haider 2005: „Ich war an Straches Seite, als Jörg Haider – und der war ein anderes politisches Kaliber – und sein BZÖ-Projekt 2005 in den Himmel geschrieben wurden.“ Schon damals sei es der jetzt für die DAÖ tätige PR-Berater Gernot Rumpold gewesen, „der Haider den Abspaltungsfloh ins Ohr gesetzt hat“, wie Kickl sagt. „Aber nicht das BZÖ ist in lichte Höhe gestiegen, sondern eher der Kontostand des PR-Beraters. Und so wird es auch jetzt sein“, ist er überzeugt.