Politik in kÜrze

Politik / 17.12.2019 • 22:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Ex-Casinos-Vorstände bekommen Millionen

Wien Entschädigungen in Millionenhöhe erhalten die früheren Vorstände der Casinos Austria, Dietmar Hoscher und Alexander Labak. Letzterer soll laut „Standard“ 2,5 Mill. Euro Abgeltung für sein vorzeitiges Vertragsende erhalten haben. Beim früheren SPÖ-Abgeordneten Hoscher werden es bis Mitte 2022  rund 4,5 Mill. Euro werden, ab seinem 60. Lebensjahr gibt es eine Betriebspension. Zusätzlich erhält er ab seinem 65. Lebensjahr eine Pension der Nationalbank. Hoscher habe in der OeNB von 1986 bis 1988 als volkswirtschaftlicher Referent gearbeitet und sei seither dauerkarenziert – was ihm nach dem damaligen Dienstrecht eine OeNB-Pension sichere. Laut Standard geht es um rund 50.000 Euro brutto im Jahr.

 

Türkis-Grün „auf gutem Weg“

Wien Die beiden EU-Abgeordneten Karoline Edtstadler (ÖVP) und Monika Vana (Grüne) haben sich am Dienstag guter Dinge für einen Abschluss der türkis-grünen Koalitionsgespräche im Jänner gezeigt. Die für die Grünen besonders entscheidende Klimathematik wird laut Vana zwischen Weihnachten und Silvester verhandelt. „Sachlich müssen wir natürlich in allen Kapiteln zusammenkommen“, sagte Vana, die EU-Themen mitverhandelt: „Der Jänner wird entscheidend, um zu beurteilen, ob es reicht oder nicht. Derzeit schaut es gut aus, es ist auf Schiene.“ Die als Kurz-Vertraute geltende ÖVP-EU-Delegationsleiterin Edtstadler sagte: „Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

 

Frauen mehr belastet

Wien Wenn es um die Betreuungspflichten für Kinder geht, sind es in Österreich weiterhin vor allem Frauen, die beruflich zurückstecken. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Statistik Austria hervor. Während im vergangenen Jahr 39 Prozent der Frauen angaben, dass sie das Ausmaß ihrer Erwerbsarbeit reduzieren mussten, waren es nur fünf Prozent der Männer. Dass ihre Arbeitssituation durch die Kinderbetreuung beeinflusst wurde, gaben laut der Studie 61 Prozent der Frauen mit unter 15-Jährigen an, aber nur 15 Prozent der Männer.