Vorarlberger Brunner wird Staatssekretär im Infrastrukturministerium

Politik / 01.01.2020 • 11:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Magnus Brunner wird Teil des Regierungsteams der Volkspartei.

47-jähriger Bundesrats-Vizepräsident und Energieexperte ergänzt Regierungsteam der Volkspartei.

Bregenz Für die Volkspartei soll der Vorarlberger Bundesrats-Vizepräsident Dr. Magnus Brunner Staatssekretär im Infrastrukturministerium werden. Der 47-jährige Vorarlberger bestätigte den VN, dass er diese Funktion übernehmen soll. „Ich freue mich auf die große Herausforderung“, so Brunner.

Brunner ist seit 2009 Mitglied des Bundesrats, seit 2018 Bundesrats-Vizepräsident. Seine erste politische Erfahrung sammelte er als Büroleiter von Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber in den Jahren 1999-2002. Der promoviert Jurist ist Experte im Energiesektor und seit 2007 Vorstand der OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom AG. Der Vorarlberger hat in den vergangenen Jahren für die Volkspartei besonders in der Energiepolitik, wie dem neuen Ökostromgesetz, mitgewirkt.

Fragen der Infrastruktur, Energieversorgung, Digitalisierung und Sicherung des ländlichen Raumes werden besonders in den kommenden Jahren auf der politischen Agenda stehen und innovativen Lösungen verlangen. Brunner wird seine langjährige Expertise einbringen und das um mehrere Bereiche aufgewertete Infrastrukturressort wesentlich mitgestalten.

Magnus Brunner ist verheiratet, Vater von drei Söhnen und lebt in Bregenz.

Langjährige Erfahrung

ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz und Landeshauptmann Markus Wallner bestätigen in einer ersten Stellungnahme die VN-Information, wonach der Vorarlberger Vizepräsident des Bundesrates und Vorstand der OeMAG, der Abwicklungsstelle für Ökostrom, Magnus Brunner der neuen Bundesregierung als ÖVP-Staatsekretär im Ministerium für Umwelt, Verkehr und Infrastruktur, Energie, Technologie und Innovation angehören wird.

Landeshauptmann Markus Wallner: „Magnus Brunner verfügt als Vizepräsident des Bundesrates und in seiner Funktion in der OeMAG über langjährige Erfahrung in der Politik und im Energiebereich. Die Entscheidung war ein gemeinsamer Vorschlag mit Sebastian Kurz und es freut mich, dass Vorarlberg mit Magnus Brunner in Zukunft über einen direkten und kompetenten Ansprechpartner im so wichtigen Infrastrukturministerium verfügen wird.“

Weitere Bestätigungen

Am Mittwoch bestätigten sowohl die ÖVP als auch die Grünen weitere Personalentscheidungen. Karl Nehammer wird Innenminister, Klaudia Tanner (beide ÖVP) übernimmt das Verteidigungsministerium, hieß es. Weiters soll Alexander Schallenberg Außenminister bleiben. Der Grüne Rudi Anschober soll Sozialminister werden.