9,1 Millionen Euro für Blaulichtorganisationen

Politik / 08.01.2020 • 19:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Förderung aus dem Rettungsfond für das Rote Kreuz liegt mit 6,7 Millionen Euro auch heuer an der Spitze. VN/BERCHTOLD

Vorarlbergs Rettungsorganisationen werden heuer wieder mit Geld aus dem von Land und Gemeinde unterstützten Rettungsfonds gefördert.

Bregenz Rund 9,1 Millionen Euro. Diese Summe fließt heuer aus dem von Land und Gemeinden finanzierten Rettungsfond an Blaulichtorganisationen. Dies bestätigen LH Markus Wallner (VP) und Sicherheitslandesrat Christian Gantner (VP). Kontinuierliche Investitionen seien in diesem Bereich unverzichtbar um die hohen Qualitätsstandards im Hilfs- und Rettungswesen zu erhalten. Für Wallner als Vorsitzender des Fonds sind die Mittel gut angelegt: „Damit wird die unverzichtbare Arbeit der Organisationen tatkräftig unterstützt.“

LH Wallner: „Vielfach bewährte regionale Strukturen „

Die Hilfs- und Rettungsdienste sind Teil einer vielfach bewährten regionalen Sicherheitsstruktur, betont Wallner. „Ein leistungsfähiges und flächendeckendes Netzwerk stellt sicher, dass gut ausgebildete und hochmotivierte Einsatzkräfte rasch zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden.“ Im Hinblick auf prompte Einsatzfähigkeit sei Vorarlberg im nationalen und internationalen Vergleich ganz vorne mit dabei, ergänzt Gantner: „Maßgeblich dafür verantwortlich sind die vielen engagierten Frauen und Männer in den Einsatzorganisationen. Ihre wertvolle Arbeit verdient größte Wertschätzung und volle Unterstützung.“

Rettungsfonds besteht seit 1991

Den Rettungsfonds statten Land und Kommunen gemeinsam aus. Dabei schießt das Land 60 Prozent zu, der Beitrag der Gemeinden liegt bei 40 Prozent. Insgesamt, so LH Wallner, habe sich der Rettungsfonds, der in seiner heutigen Form seit 1991 besteht, als Finanzierungsinstrument sehr gut bewährt: „Das zeigt sich auch am beachtlichen Leistungsniveau der Vorarlberger Rettungsdienste“. Neben dem Roten Kreuz (6.795.000 Euro), der Wasserrettung (664.000 Euro ) und der Bergrettung (520.00 Euro) werden auch die Notarztdienste (518.600 Euro), der Arbeiter-Samariter-Bund (350.000 Euro) sowie unter sonstigen Ausgaben unter anderem auch das Rote Kreuz im Kleinwalsertal (283.000 Euro) unterstützt.