Opposition enttäuscht über türkis-grünes Bildungskapitel

Politik / 15.01.2020 • 21:35 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien Die Opposition lässt kein gutes Haar am Bildungsprogramm der neuen Regierung. Die Neos sehen zwar positive Punkte, vieles sei aber viel zu unkonkret, sagt Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger am Mittwoch. Sie verlangt eine Nachverhandlung. Es fehle an vielen Stellen die Finanzierung der geplanten Maßnahmen. Bei der Mittleren Reife brauche es dringend eine Konkretisierung. Gar nicht angegangen worden sei die Kompetenzverteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Die Erprobung eines Chancenindex beurteilen die Neos zwar positiv, aber zu wenig umfangreich.

Schwer enttäuscht von dem türkis-grünen Bildungskapitel ist auch SPÖ-Sprecherin Sonja Hammerschmid: „Nicht nur, dass fatale Beschlüsse wie die verpflichtenden Ziffernnoten oder Sitzenbleiben bei Siebenjährigen bestehen bleiben, plant die Regierung offenbar weitere Maßnahmen, die Kindern und Eltern das Leben schwermachen.“