Hinter den Kulissen: Heftige Debatte um Geld für Lichtstadt

Politik / 24.01.2020 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Städtische Förderung für Publikumsrenner „Lichtstadt Feldkirch“ sorgt für Knatsch zwischen Volkspartei und Grünen sowie Debatten in der Montfortstadt. VN/HARTINGER

Politik, Personen und Parteien: Die VN beleuchten in ihrer wöchentlichen Rubrik Hintergründe.

Feldkirch Spektakulär und rekordverdächtig in Sachen Publikumsandrang ist die im Oktober 2018 von einem eigens aus der Taufe gehobenen gemeinnützigen Verein um Architekt Stefan Marte (50) inszenierte „Lichtstadt“, die die historischen Mauern der Montfortstadt ohne klimaschädliche Feuerwerkskörper in Farbenpracht getaucht hatte. Sie war über Wochen in aller Munde und sorgte bei Zehntausenden Besuchern für Staunen und Begeisterung. Kein Wunder, dass Organisatoren und Stadtväter 2020 eine Wiederholung planen. Dass Feldkirch blüht mit Umweltstadträtin Marlene Thalhammer (63, Grüne) und Kulturstadträtin Ingrid Scharf (55, Grüne) offenbar ohne konkrete Begründung gegen eine Subvention der Stadt von 140.000 Euro votierten, sorgt nicht nur im Rathaus für Debatten. Klubchef Peter Stieger (47, VP) spricht von einem „Armutszeugnis für die Arbeit einer Kulturstadträtin“ und Stadtrat Benedikt König (40, VP) gar von „Kulturlosigkeit, die erschüttert“.