Hinter den Kulissen: Tinkhauser kehrt nicht in AK zurück

Politik / 25.01.2020 • 11:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Bludescher Bürgermeister Michael Tinkhauser tritt im März 2020 ab und wechselt als Bereichsleiter für Soziales zum Vorarlberger Gemeindeverband. VN/SCHWALD

Politik, Personen und Parteien: Die VN beleuchten in ihrer wöchentlichen Rubrik Hintergründe.

Bludesch, Donbirn Zehn Jahre als Gemeindechef von Bludesch sind genug. Das dürfte sich Michael Tinkhauser (50) gedacht haben, als er im Vorjahr seinen Rückzug von seinem Amt im März dieses Jahres bekannt gab. Tinkhauser, der vor der Übernahme des Bürgermeisterjobs bei der Arbeiterkammer Feldkirch tätig war, hatte sich karenzieren lassen und hätte vor diesem Hintergrund bei AK-Präsident Hubert Hämmerle (58) und Direktor Rainer Keckeis (61) wieder einen adäquaten Job bekommen. Das Comeback in die AK bleibt allerdings aus: Tinkhauser, inzwischen Vater eines Kindes, wird am 1. Mai 2020 beim Vorarlberger Gemeindeverband den Bereich Soziales und Gesundheit übernehmen. Stichwort Verband: Dort dürfte es bald zur Ausschreibung eines Geschäftsführers kommen: Otmar Müller (62), der seit dreißig Jahren für den Verband mitverantwortlich zeichnet, soll sich nämlich bereits 2021 in Pension verabschieden.