Politik in Kürze

Politik / 09.02.2020 • 22:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Tote bei Proteste in Kasachstan

Astana Bei schweren Ausschreitungen sind im Süden der zentralasiatischen Republik Kasachstan am Samstag mindestens zehn Menschen getötet worden. 137 Menschen seien verletzt worden, teilte der stellvertretende Gesundheitsminister Kamalschan Nadyrow in der Hauptstadt Nur-Sultan mit. 39 Menschen würden im Krankenhaus behandelt, davon mehrere auf der Intensivstation.

 

Thüringen in der Krise

Erfurt Bodo Ramelow (Linke) will die Krise in Thüringen nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Thomas Kemmerich (FDP, im Bild) durch die Bildung einer rot-rot-grünen Minderheitsregierung beenden. „Ich bin willens, meine Hand auszustrecken. Ich werde auch in Abstimmung mit CDU und FDP das Land bis zu Neuwahlen regieren“, sagte Ramelow. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) habe ihm in einem Telefonat aber erklärt, dass die CDU keine Linken unterstütze, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Koalitionskreisen. Ramelow habe sich besorgt gezeigt, dass er im ersten Wahlgang plötzlich durch die AfD zu einer Mehrheit kommen könne.

 

US-Soldaten getötet

Kabul Im Osten Afghanistans sind zwei US-Soldaten von einem Mann in afghanischer Uniform erschossen worden. Sechs weitere US-Soldaten wurden laut US-Militär bei dem Zwischenfall in einem Militärlager verletzt. Zunächst blieb offen, ob es sich um die Tat eines eingeschleusten Dschihadisten oder um einen Unfall handelte.